Freitag, Juli 13, 2012

Trondheim

Freitag haben wir uns Trondheim angeschaut. Wir sind vor unseren Gastgebern aufgestanden und haben uns in der Küche selbst bedient - heisst schliesslich AirBnB und das eine B steht für Breakfast.

Frisch gestärkt sind wir erstmal zur Festung von Trondheim marschiert. Von dieser hat man einen schönen Blick über die Stadt. Sie wurde ursprünglich als Schutz gegen die Schweden gebaut. Hat wohl auch funktioniert. Wir wundern uns, woher plötzlich die ganzen deutschen Urlauber herkommen die die Festung mit uns anschauen, bisher hat sich deutsch eher in Grenzen gehalten. Aber ein Blick in den Hafen zeigt uns die Quelle: Die Aida hat einen Stopp in Trondheim eingelegt.


Zurück in der Stadt buchen wir eine Stadführung für den Nachmittag, bis dahin erkunden wir die Stadt selbst. Die Führung ist dann zwar sehr exklusiv, wir sind die einzigen Teilnehmer, aber trotzdem ein Reinfall, der Guide wusste nicht viel mehr zu Trondheim zu sagen, als was auch unser Lonely Planet hergibt.




Egal, zum Abschluss haben wir noch einen langen Küstenspaziergang gemacht und sind mit dem Zug wieder heimgefahren. Zum Abendessen haben wir es dann bei einem tollen Mexicaner mit einer Flasche Wein so richtig krachen lassen. Ausklingen liesen wir den Abend beim De Goda Nabo, der uns schon am ersten Abend mit Bier versorgt hat.

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Donnerstag, Juli 12, 2012

Von Sjoa nach Trondheim

Der Wetterbericht ist immer noch ein wichtiger Einflussfaktor für unsere Routenplanng. Zwar ist die Richtung grob mit 'Norden' vorgegeben, aber wo wir unterwegs, wie lange und überhaupt Stopp machen, welche Umwege wir fahren usw. das bestimmt meist die Wettervorhersage.

Da diese für die nächsten Tage in ganz Norwegen immer noch sehr Wechselhaft und mit vielen Schauern ist, haben wir beschlossen den Wandertripp im Rondane Nationalpark erstmal zu verschieben. Wir begeben uns stattdessen auf den Weg nach Trondheim. Statt direkt über die E6 fahren wir aber ein Stück zurück, um dann auf die 27 zu fahren, unsere erste Touristenstrasse.




Die Empfängt uns dann auch gleich mit schönen schmalen Strassen, Kurven und führt uns an das östliche Ende des Nationalparks. Auf dem Hochplateau erinnert uns die Landschaft an Steppen und Heide, die vielen Seen lassen aber auch auf viel Wasser und Moore schliessen. Immer dabei am Strassenrand und manchmal auch auf der Strasse: Schafe!

Von der 27 geht es dann auf die 30 Richtung Røros, eine alte Kupferbergwerksstadt, die den Rekord als kälteste Stadt Norwegens hält. Uns Empfängt sie zwar mit ein grauen Wolken, aber angenehm mild und trocken. Wir schlendern durch die kleine Altstadt mit den vielen hübschen Holzhäusern und jeder Menge touristischer Angebote.




Jetzt gehts aber weiter Richtung Trondheim. Über AirBnB haben wir uns einen Schlafplatz bei Jasna und Magnus mitten in der Altstadt von Trondheim gebucht. Das liegt wirklich absolut zentral, ist ein echtes Norwegisches Holzhaus und über hundert Jahre alt. Unser Zimmer ist zwar winzigklein, verspricht aber gemütlich zu sein und unsere Gastgeber sind um unser Wohl sehr besorgt - wir werden gleich mit einem warmen Abendessen begrüsst und für die BMW findet sich ein Platz beim Nachbar, so muss sie nicht auf der Strasse stehen.

Nach einem Bummel durch die Stadt und ein paar Bier im 'De Gode Nabo', um den Regenguss auszusitzen, geht's jetzt in die Heia. Morgen bleiben wir nochmal hier, um Trondheim im Detail zu erkunden.
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Mittwoch, Juli 11, 2012

Sjoa White Water Rafting mit Heidal Rafting

Heute war der perfekte Rafting Tag. Was natürlich gleichbedeutend ist mit "heute war ein sch.. Tag zum Wandern oder Motorradfahren".

Der Morgen startete wie gestern, stark bewölkt aber noch ohne Regen. Nach dem einkleiden in Neopren Hose, Jacke und Schuhe gings mit einem Oldtimer-Bus (nicht restauriert) zur Ablegestelle. Wir waren 4 Gruppen, Kerstin und ich wurden mit einem Vater&Sohn Gespann zusammen gesteckt und durften mit Derek, unserem Guide, fahren. Derek aus Irland. Der Rest der Guides kam aus Spanien, Süd Afrika, Tschechien, Frankreich und nicht zu vergessen unserer Fahrer aus Moldavien (ich denke das hatte auch etwas mit der Praxis beim lenken älterer Busmodelle zu tun). Bunt gemixte Truppe also. Dafür kamen alle Gäste - bis auf uns - aus Norwegen, darunter eine ganze Truppe Pfadfinder, die hier schon seit einigen Tagen Zelten.


Die Sjoa - der Fluss auf dem wir raften - hatte ordentlich Wasser; kein Wunder: die Schneeschmelze ist ja erst seit ein paar Tagen zu Ende und seither regnet es. Entsprechend schnell war es dann auch und wir mussten ordentlich rudern. Leider war unser Vater&Sohn Gespannt eher Städter (Oslo) und haben etwas zaghaft zu den Rundern gegriffen, was das eine oder andere scharfe Kommando von Derek zur Folge hatte, wir wollten ja nicht ungeplant kentern.

Geplant aber schon. Bereits bevor es richtig los ging hat Derek mit uns einen Test-Flip gemacht, also das Boot einmal auf den Kopfgedreht, mit Schwung und alle ins Wasser befördert. Beim erklimmen des Bootes hat sich dann auch meine tolle, superduberadventurenichtskannmiretwsanhabenschongsrnichtwasserunderschütterungen-Kamera verabschiedet, in die Sjoa. ByeBye, keine Adventures Videos mehr.

Mittags gab es auch einen warmen Lunch, dann ging es weiter. Inzwischen hat es auch ordentlich angefangen zu Regnen. Aber ist ja egal, man wird eh alle 3min von einer Welle eingesaut und der Neopren hält toll warm.

Wieder zuhause waren wir dann aber doch froh über unser Zimmer mit super heisser Dusche und den Whiskey von der Fähre. In ein klammes, feuchtes Zelt wollte ich da nicht kriechen. Aber hey, sind schliesslich Pfadfinder!

Schaut mal hier rein, da gibt etwas Bildmaterial und Beschreibung. Ich kann's nur empfehlen: http://www.heidalrafting.no/en.html.


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Von Kiel nach Oslo und noch ein bisschen weiter




Das ist der Blick aus unserer Kabine and Bord der Fähre nach Oslo. Die Fahrt nach Kiel war unspektakulär: Bei Hamburg gab's etwas Regen, je weiter in Norden wir kamen desto besser wurde es. Der Check-In und das boarding auf die Fähre haben dann auch wieder lange gedauert. Viel warten mit anderen Biker Kollegen, bis alle Lastwagen und Wohnmobile verladen waren und endlich wir dran waren. Festmachen mussten wir unsere Bikes selbst, kein so toller Service wie bei der Bahn.




Abends gings dann in den Pub an Board und erstmal die weitere Reise geplant. Nach reiflichem Studiums der Wetterprognosen war klar: Es regnet wohl überall in Norwegen, ausser ganz im Norden. Also werden wir Oslo Links bzw Südlich liegen lassen und uns gleich Richtung Norden auf den Weg machen, wenn mir morgen angekommen.

Gesagt getan: Kaum eine Stunde nach der Ankunft in Oslo, können Kerstin und ich schon unsere BMW besteigen und machen uns über die E6 auf Richtung Trondheim. Unser Ziel heisst für heute Sjoa und liegt nördlich von Lillehammer, gleich beim Rondane National Park. Das Wetter auf der Fahrt war Richtig gut. Nur ganz wenige Schauer und sogar einige Male die Sonne. Die Temperaturen stets über 17 Grad, damit sind wir voll zufrieden.

Weil das Wetter morgen aber etwas nässer sein soll als heute, haben wir uns gleich die Richtige Beschäftigung dafür ausgesucht: Wir gehen erstmal Raften, da wird man eh nass und kalt ist es auch. Übernachten tun wir heute i n einer Jugendherberge die praktischer Weise gleich zum Rafting Anbieter dazugehört.

Entsprechend spartanisch fällt das Dinner aus: Brot, Käse, Salat und Bier.

Montag, Juli 09, 2012

Bacon Explosion in Hamburg

Sonntag morgen sind wir gut mit dem Autozug in Hamburg angekommen. Die Nacht war vergleichsweise erholsam, irgendwo zwischen acht Stunden Holzklasse fliegen und nach einer Party auf dem Boden übernachten.

In Hamburg ging es dann gleich zu Alexander, Vera und dem kleinen Benno, die wir in ihrem neuen Heim besucht haben, oder besser in ihrem kleinen Schlösschen inmitten eines Zauberwaldes.

Abends lies es sich Alex natürlich nicht nehmen und hat seinen Mega-Grill mit Smoker startklar gemacht, neben dem jeder Weber-Grill Minderwertigskeitskomplexe bekommt. Und was gab es als Grillgut... natürlich keine ordinäre Wurst, Steak oder Burger. Nein, die Bacon Explosion musste es sein. Das Rezept ist einfach, könnte aber auch von Homer Simpson stammen:

Man nehme jede Menge Bacon. Aus dem einen Teil flechtet man eine Haut, die man anschliessend mit Grillswurstbrät füllt. Den Rest von Bacon brät man an und gibt es der Füllung bei. Hernach rollt man das Ganze zu einer Mega-Wurst und lässt das ganze 40 Minuten im Hickory Rauch räuchern. Schmeckt hervorragend und lässt jeden Kardiologen schonmal den Stent wetzen.








Samstag, Juli 07, 2012

Im Autozug nach Hamburg

Die BMW steht ganz vorne im Autozug, zweiter Platz. Nur eine Triumph war schneller als ich. Wir hoffen das heisst auch das wir morgen zu den ersten gehören die ihr Bike wieder bekommen. Unser Abteil teilen wir mit zwei Bikern aus Dänemark, die gerade eine Woche Österreich unsicher gemacht haben.

Wir gönnen uns jetzt noch ein Bier - das letzte Tegernseeer für die nächsten Wochen. Dann hoffen wir mal das wir etwas Schlaf kriegen, damit wir morgen Fit bei Alex ankommen. Für das Frühstück und auch ein gutes Abendessen ist bei Alex auf jedenfall gesorgt.

In 10 Minuten gehts los, wir sind auf dem Weg. Norge wir kommen!



Samstag, Juni 30, 2012

Zu heiss heute ....

.... deshalb das schöne Wetter genutzt und der einigermaßen kühlen Wohnhng gesessen und meine Video's vom letzten Ausflug noch etwas bearbeitet und auf YouTube hochgeladen.

Hier Tag 1, Samstag, mit Kühtai, Timmelsjoch und Viehauftrieb:



Tag 2, Sonntag, dann mit Großglockner rauf und runter und Murmels:

Iran durch das Helmvisier gesehen

Am Anfang unserer Planung wollten wir eigentlich nur für ein paar Monate durch die Türkei touren und auf dem Rückweg noch den Balkan erkunde...