Geplanter Start 8:30 Uhr haben wir nicht ganz geschafft, ab 9:00 Uhr ist auch OK, Inshallah. Von unseren Nachtlager folgen wir einem Tal immer bergauf, durch Walnussbäume. Immer wieder wechselt der Boden seine Farbe: Mal Rot, dann wieder Grau, hinter der nächsten Biegung dann Braun. Wir erreichen den 2450m hohen Pass kurz vor Mittag. Hier oben gibt es einiges an Landwirtschaft: Auf angelegten Terrassen wächst Gerste und anderes Getreide. Ziegen, Schafe und einige Rinder weiden. Esel schaffen schwerbeladen Feuerholz und Heu ins Tal.
Wir machen kurz hinter dem Pass Mittagsrast. Die Stelle die unser Führer ausgesucht hat, mutet schon fast wie eine Oase an: Sonnig, windgeschüzt, ein kleines Bächen fliest vorbei. Wir strecken uns auf unseren Matten aus, Tee wird serviert und warten auf das Mittagessen. Heute gibt es Linsengemüse mit Wurst und Fisch. Sehr lecker. Nach dem Essen geniessen wir die Ruhe und Sonne noch einige Zeit und dösen direkt weg, so schön ist es.
Von jetzt an geht es Bergab ins Dorf Tizgui, wo wir heute in einem weiteren Gite übernachten. Dieses ist gerade zu 5 Sterne: Dusche mit Warmwasser, Sitzklo, grosse sonnige Terrasse. Und alles ganz für uns allein.
Vor dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Spaziergang durchs Dorf. Mohammed zeigt uns, wo im Dorf das Getreide gedroschen wird (mit Eseln) und eine Wassermühle zum Getreibemahlen.
Zum Abendessen gibt es Tanjin mit Hühnchen. Auf meine Frage ob das Hühnchen aus dem Dorf stammt, lächelt Mohammed nur vielsagend. Uaf jeden Fall Frisch.
Abends ist es auch wieder empfindlich Kühl, also machen wir es uns bald in unseren kuschligen Schlafsäcken gemütlich.
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Dienstag, Mai 21, 2013
Montag, Mai 20, 2013
Trekking durch den Hohen Atlas: Inshallah
Der Start war für 8:00 Uhr geplant, Mohammed unser Führer wollte uns mit dem Taxi im Riad abholen. Gegen halb neun kommt er: 'Ihm wurde gesagt zwischen 8 und 9' Inshallah. Mit Omar unserem Taxifahrer und seinem 240D Mercedes, der bestimmt schon 7stellige km hat, geht es in gut einer Stunde nach Imoughlad, wo wir auf den nächsten Mohammed treffen, unseren Maultierführer. Wir starten erstmal mit Tee, neben uns bricht bereits eine riesige Truppe mit über 10 Teilnehmern auf. 'Kommen bei uns auch noch Teilnehmer?' Nein, diesmal sind wir unter uns, privat tour,toll. Mohammed unser Wanderführer erklärt uns die Route und wo wir übernachten. Immer in Hütten oder Gites d'etappe. Mit Mohammed dem Veranstalter haben wir aber vereinbart, das wir im Zelt übernachten. Deshalb haben wir ja extra Isomatten mitgebracht und warme Schlafsäcke. 'Ah, das wusste er nicht, Zelt haben Sie nicht dabei, es ist eh zu kalt' - Inshallah!
Los geht die erste Etappe, nachdem unsere Schlafsäcke und Isomatten, sowie jede Menge Proviant auf den beiden Mulis verladen ist. Wir steigen einige hundert Meter zum Tacht Pass hinauf - unterwegs überholen wir auch gleich die Riesengruppe - Anfänger. Oben auf dem Pass kocht Mohammed für uns das Mittagessen: Es gibt Tee, Nudelsalat und Fisch aus der Dose. Zum Nachtisch Melone. Nach ausgiebiger Chill Zeit mit Traumblick geht es hinunter nach Tiziane, wo wir übernachten. Unterwegs geht es durch Walnussbäume, dann Wacholder und auf der anderen Seite des Passes wachsen Gerste und Kirschen.
Wir übernachten in einem Gite. Während Mohammed und Mohammed unten in der Küche sitzen, Tee trinken und das Abendessen vorbereiten, genießen wir unsere kleine Terrasse und lesen. Nach und nach fangen wir an uns Schicht um Schicht wärmer anzuziehen. War es heute nachmittag auf dem Pass bei Sonnenschein noch angenehm warm, kommt jetzt die Kühle, um nicht zu sagen die Kälte. Am Ende sitzen wir mit zwei Paar Socken, unseren Icebreakern, langen Unterhosen, Fleece und Softshell Jacke da. Wir beschliessen mal zu sehen was das Essen macht. Und siehe da, in der Küche ist es dank dem Gaskocher angenehm warm. Essen - leckere Tajin mit Rindfleisch - ist auch bald fertig und bis dahin trinken wir heissen Tee.
Um 9 begeben wir uns in unsere Schlafsäcke und ich freue mich über den Komfortbereich von 0 Grad, denn viel mehr als einstellig sind die Temperaturen heute Nacht nicht.
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Los geht die erste Etappe, nachdem unsere Schlafsäcke und Isomatten, sowie jede Menge Proviant auf den beiden Mulis verladen ist. Wir steigen einige hundert Meter zum Tacht Pass hinauf - unterwegs überholen wir auch gleich die Riesengruppe - Anfänger. Oben auf dem Pass kocht Mohammed für uns das Mittagessen: Es gibt Tee, Nudelsalat und Fisch aus der Dose. Zum Nachtisch Melone. Nach ausgiebiger Chill Zeit mit Traumblick geht es hinunter nach Tiziane, wo wir übernachten. Unterwegs geht es durch Walnussbäume, dann Wacholder und auf der anderen Seite des Passes wachsen Gerste und Kirschen.
Wir übernachten in einem Gite. Während Mohammed und Mohammed unten in der Küche sitzen, Tee trinken und das Abendessen vorbereiten, genießen wir unsere kleine Terrasse und lesen. Nach und nach fangen wir an uns Schicht um Schicht wärmer anzuziehen. War es heute nachmittag auf dem Pass bei Sonnenschein noch angenehm warm, kommt jetzt die Kühle, um nicht zu sagen die Kälte. Am Ende sitzen wir mit zwei Paar Socken, unseren Icebreakern, langen Unterhosen, Fleece und Softshell Jacke da. Wir beschliessen mal zu sehen was das Essen macht. Und siehe da, in der Küche ist es dank dem Gaskocher angenehm warm. Essen - leckere Tajin mit Rindfleisch - ist auch bald fertig und bis dahin trinken wir heissen Tee.
Um 9 begeben wir uns in unsere Schlafsäcke und ich freue mich über den Komfortbereich von 0 Grad, denn viel mehr als einstellig sind die Temperaturen heute Nacht nicht.
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Sonntag, Mai 19, 2013
Wochenende in Marrakesch
Am Freitag haben wir unser Riad direkt in der Medina von Marrakesch bezogen. Die Besitzerin - Christine - ist Schwäbin, die vor einigen Jahren beschlossen hat in Marokko zu bleiben. Sie hat das Riad direkt gegenüber vom Palast Badi liebevoll renoviert und bietet nun drei Gästezimmer an. Die Zimmer sind toll, mit grosszügigem Bad, Fenstern zum ruhigen Innenhof und einer Dachterrasse mit Blick auf Störche, die auf den Mauern des Palastes nisten. Es gibt ein ausgezeichnetes Frühstück und wir können vor allem auch unsere Sachen nächste Woche dalassen, wenn wir wandern gehen.
Samstag lassen wir uns erstmal durch die Medina, die Altstadt von Marrakesch treiben. Überall gibt es Märkte, Stände, Geschäfte mit allem was das Herz begehrt, bzw. mit dem was das übliche Touristenherz begehrt. Bei uns beissen die Verkäufer aber auf Granit: Souvenirs gibt es nur in Form von Erinnerungen. Dafür naschen wir an verschiedenen Ständen etwas, besichtigen das eine und andere Monument und lassen uns zum Essen nochmal auf dem Grand Place Djemaa al Fna nieder. Diesmal nicht wie gestern bei Aisha, was sich als Fehler herausstellt: Obwohl es praktisch überall das gleiche zum Essen gibt, gibt es doch Qualitäts- und Geschmacksunterschiede. Aisha war einfach besser.
Danach noch ein Gute Nacht Drink in der trendigen Kosybar am Place de Ferblantiers gleich ums Eck unseres Riad.
Am Sonntag statten wir der Neustadt einen Besuch ab. Dort besichtigen wir den neuen grossen Bahnhof, auf dem auch alle 2 Stunden zwei oder drei Züge verkehren. Praktischerweise immer alle zur vollen Stunde, so muss man sich keinen Fahrplan merken. Viel mehr hat die Neustadt aber nicht zu bieten, auch weil Sonntag ist und entsprechend viele Geschäfte gechlossen haben. Also zurück in die Medina. Hier chillen wir eine ganze Weile im Cafe Arabic und gönnen uns später noch ein Eis über dem Grand Place, bevor wir ins Riad zurückkehren und unsere Sachen für morgen packen. 8:00 Uhr soll es losgehen - Inshallah.
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Samstag lassen wir uns erstmal durch die Medina, die Altstadt von Marrakesch treiben. Überall gibt es Märkte, Stände, Geschäfte mit allem was das Herz begehrt, bzw. mit dem was das übliche Touristenherz begehrt. Bei uns beissen die Verkäufer aber auf Granit: Souvenirs gibt es nur in Form von Erinnerungen. Dafür naschen wir an verschiedenen Ständen etwas, besichtigen das eine und andere Monument und lassen uns zum Essen nochmal auf dem Grand Place Djemaa al Fna nieder. Diesmal nicht wie gestern bei Aisha, was sich als Fehler herausstellt: Obwohl es praktisch überall das gleiche zum Essen gibt, gibt es doch Qualitäts- und Geschmacksunterschiede. Aisha war einfach besser.
Danach noch ein Gute Nacht Drink in der trendigen Kosybar am Place de Ferblantiers gleich ums Eck unseres Riad.
Am Sonntag statten wir der Neustadt einen Besuch ab. Dort besichtigen wir den neuen grossen Bahnhof, auf dem auch alle 2 Stunden zwei oder drei Züge verkehren. Praktischerweise immer alle zur vollen Stunde, so muss man sich keinen Fahrplan merken. Viel mehr hat die Neustadt aber nicht zu bieten, auch weil Sonntag ist und entsprechend viele Geschäfte gechlossen haben. Also zurück in die Medina. Hier chillen wir eine ganze Weile im Cafe Arabic und gönnen uns später noch ein Eis über dem Grand Place, bevor wir ins Riad zurückkehren und unsere Sachen für morgen packen. 8:00 Uhr soll es losgehen - Inshallah.
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Samstag, Mai 18, 2013
Unsere Route durch Marokko (mit dem Bike)
Mein Mitfahrer Colin hat sich die Mühe gemacht und unsere Route durch Marokko so einigermaßen in Google Maps nach zu bauen. Hier könnt Ihr mal sehen wo wir so gewesen sind. Leider sind die Offroad Strecken nicht mit dabei. Wo die waren, das bleibt Pat's Geheimnis :-)
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Freitag, Mai 17, 2013
Tag 8: Über den Tizi-n-Test Pass nach Marakesch
Letzter Tag des Marakesh-Express. Wir brechen wieder früh auf Richtung Tizi-n-Test Pass. Bereits kurz hinter Tarourant erwartet uns eine traumhafte Passstrasse. Schmal, kaum einspurig und oft eher unbefestigt als asphaltiert. Aber es reiht sich eine Kurve an die nächste, mal enge Kehre, mal schneller Bogen. So erklimmen wir flott die 2.100m. Selbst der ab ca. 1.500m aufkommende Nebel kann uns nur kurz ausbremsen, den ab dem Pass herrscht Sonnenschein, die Wolken bleiben an der Südflanke des Hohen Atlas hängen und verschaffen uns für die weiteren km Traumwetter.
Auf der Passhöhe machen wir Rast. Obwohl das Thermometer nur 4,5 Grad anzeigt, ist es in der Sonne angenehm warm. Und drinnen erwartet uns ein toller Kaffee und ein offener Kamin, was will man mehr?
Mehr Kurven natürlich. Und die gibt ab jetzt im Sekundentakt bis kurz vor Marakesch. Eine Kurve nach der anderen reiht sich jetzt auf dem Weg zurück über Asni. Teilweise sind es Alpinepasstrassen mit Kehren und steilen Kurven, dann folgt die Strasse wieder einem Flusstal im Salom, um hinter der nächsten Biegung wieder einen Berg zu erklimmen.

Bei jeder kurzen Rast müssen wir mehr Grinsen, man sieht nur noch erhobene Daumen und leuchtende Augen. Ja, wir sind uns einig, fahrerisch ist dies der absolute Höhepunkt unserer Tour. Grosses Kompliment an Hanah und Patrick für die tolle Planung.
Kurz nach drei und gefühlten 1 Million Kurven kommen wir wieder in unserem Hotel an. Wir verabschieden uns von unseren Bikes; ich vob meiner Fatima. Abends treffen wir uns zum. Farewell Dinner bei Aisha am Stand No. 1 auf dem La Place. Zwischen Gauklern, Schlangenbeschwörern und den Gerüchen aus 1000 und einer Nacht, geht eine traumhafte Tour zu Ende.
Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Hanah und Patrick in Garmisch, bei den BMW Days im Juli.
Das Wochenende gehört jetzt Marakesch und dann geht es am Montag los zur nächsten Tour durch den Hohen Atlas. Diesmal aber zu Fuss.
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Auf der Passhöhe machen wir Rast. Obwohl das Thermometer nur 4,5 Grad anzeigt, ist es in der Sonne angenehm warm. Und drinnen erwartet uns ein toller Kaffee und ein offener Kamin, was will man mehr?
Mehr Kurven natürlich. Und die gibt ab jetzt im Sekundentakt bis kurz vor Marakesch. Eine Kurve nach der anderen reiht sich jetzt auf dem Weg zurück über Asni. Teilweise sind es Alpinepasstrassen mit Kehren und steilen Kurven, dann folgt die Strasse wieder einem Flusstal im Salom, um hinter der nächsten Biegung wieder einen Berg zu erklimmen.

Bei jeder kurzen Rast müssen wir mehr Grinsen, man sieht nur noch erhobene Daumen und leuchtende Augen. Ja, wir sind uns einig, fahrerisch ist dies der absolute Höhepunkt unserer Tour. Grosses Kompliment an Hanah und Patrick für die tolle Planung.
Kurz nach drei und gefühlten 1 Million Kurven kommen wir wieder in unserem Hotel an. Wir verabschieden uns von unseren Bikes; ich vob meiner Fatima. Abends treffen wir uns zum. Farewell Dinner bei Aisha am Stand No. 1 auf dem La Place. Zwischen Gauklern, Schlangenbeschwörern und den Gerüchen aus 1000 und einer Nacht, geht eine traumhafte Tour zu Ende.
Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Hanah und Patrick in Garmisch, bei den BMW Days im Juli.
Das Wochenende gehört jetzt Marakesch und dann geht es am Montag los zur nächsten Tour durch den Hohen Atlas. Diesmal aber zu Fuss.
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Donnerstag, Mai 16, 2013
Tag 7: Vom Gebirge zum Atlantik
Es ist zwar nicht mehr so heiss, weiterhin nur so um die 15 Grad, wir bleiben aber beim frühen Start, dann hat man abends mehr Zeit für Bier. Zum Mittagessen wollen wir am Meer sein. Endlich mal etwas Seafood. Wir folgen einer malerischen Strasse von Tafraoute nach Sidi Ifni. Tafraoute ist nicht für die Blauen Felsen bekannt, überhaupt gibt es hier sehr sehenswerte Felsformationen durch die wir uns jetzt stetig Richtung Meereshöhe schlängeln. Leider wird die Strasse zur Zeit ausgebaut, was zur Folge hat, das überall Dreck, Split und Sand auf der Strasse zu finden sind. Das gepaart mit leichtem Nieselregen machen die Fahrt zu einer echten Rutschpartie und man muss höllisch aufpassen das nicht einer der Lastwagen die Baumaterial befördern einem den Platz in den engen Kurven streitig machen. Und so passierts: Wir merken irgendwann, das der Rest der Gruppe nicht mehr hinter uns ist und warten. Als nach etlichen Minuten immer noch niemand zu sehen ist, dreht Patrick um, um zu sehen was los ist. Kurze Zeit später kommt Ben und erzählt was passiert ist: John hat sich in der Kurve wegen einem entgegenkommenden Fahrzeug verbremst und die GS (und sich selbst) hingelegt. Ihm ist nichts passiert, aber der Lenker an der GS ist soweit verbogen, das ein weiterfahren nicht mehr denkbar ist. Er darf den Rest der Tour bei Hanah im Landcruiser verbringen.

Pünktlich zum Mittag erblicken wir den Atlantik. Der Niesel ist inzwischen Sonnenschein gewichen und wir parken unsere Motorräder an der Strandpromenade. Das Seafood Menü erwartet uns.
Von hier aus geht es jetzt relativ ebene, zum Teil dem Highway nach Agadir folgend nach Tarourant. Dort erwartet uns nicht nur ein spektakuläres Hotel, mit Bungalows im Maurischen Stil, Hamam, Jaccuzi, Pool und erstklassiger Küche. Tarourant ist auch eine alte Berberstadt, mit Stadmauer und Medina inklusive der berühmten Suks, der verschachtelten Märkte in denen man von Lebensmitteln über Kleidung und Schmuck bis zu Mopedersatzteilen alles erstehen kann. Wir haben einen kleinen Wettbewerb laufen: Jeder muss einen Shesh erstehen (ein Touareg Schal). Wer am meisten dafür bezahlt, gibt die Bier nach dem Abendessen aus, wer keinen ersteht erst recht. Ich musste auf jeden Fall nicht bezahlen.
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Pünktlich zum Mittag erblicken wir den Atlantik. Der Niesel ist inzwischen Sonnenschein gewichen und wir parken unsere Motorräder an der Strandpromenade. Das Seafood Menü erwartet uns.
Von hier aus geht es jetzt relativ ebene, zum Teil dem Highway nach Agadir folgend nach Tarourant. Dort erwartet uns nicht nur ein spektakuläres Hotel, mit Bungalows im Maurischen Stil, Hamam, Jaccuzi, Pool und erstklassiger Küche. Tarourant ist auch eine alte Berberstadt, mit Stadmauer und Medina inklusive der berühmten Suks, der verschachtelten Märkte in denen man von Lebensmitteln über Kleidung und Schmuck bis zu Mopedersatzteilen alles erstehen kann. Wir haben einen kleinen Wettbewerb laufen: Jeder muss einen Shesh erstehen (ein Touareg Schal). Wer am meisten dafür bezahlt, gibt die Bier nach dem Abendessen aus, wer keinen ersteht erst recht. Ich musste auf jeden Fall nicht bezahlen.
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Mittwoch, Mai 15, 2013
Tag 6: Durch den Anti Atlas nach Tafraout
Um der immer noch grossen Hitze zu entkommen, haben wir gestern einstimmig beschlossen heute schon um 8:30 aufzubrechen. Das heisst 7:00 Uhr Frühstück. Eigentlich schade, den unser Hotel, mitten in einer Palmen Oase ist wirklich super: Riesiger Pool, Bar mit allem was man sich wünscht, tolle Zimmer mit Klimaanlage und tolles Essen. Aber das Motorradfahren ist Prio 1, daneben wird alles andere unwichtig.
Unser erstes Ziel heute heisst Ingerm, ein kleines Dorf auf einer Passhöhe (1.900m) wo sich zwei Hauptverkehrswege kreuzen. Die Passstrasse ist schmal und kaum befahren, biete dafür aber wunderbare Ausblicke und klasse Kurven. Nur ab und an mal müssen wir den Flow bremsen, wenn doch mal ein Truck vor uns ist oder uns entgegenkommt. Oder aber wenn einige Beduinen gerade Ihre Kamelherde über die Strasse treiben. Dann weiss man wieder, man ist in Afrika.
Ingerm ist ein wirklich verschlafenes Nest. Wir sind sicherlich die ersten Touristen, die diese Woche durch das Dorf kommen. Es gibt nur ein Restaurant, aber,das ist flott geführt und Patrick natürlich auch schon bekannt. In Ingerm ist heute auch Markt über den wir vor dem Lunch noch kurz schlendern. Zum Essen heute mal wieder Tanjin, diesmal bekommt aber jeder seinen eigenen kleinen Schmortopf.
Von der Passhöhe geht es jetzt schwungvoll hinunter Richtung Tafraoute. Dort angekommen, machen wir noch einen Abstecher zu den 'Blauen Felsen': Steinformtionen und Felsen, die ein Künstler (Belgier?) über die Jahre angemalt hat. Meist in blautönen, es gibt aberzw auch einige in rosa und gestreift.
Inzwischen ist es auch merklich abgekühlt. Nur noch 16-17 Grad hat es, trotz Sonnenschein, als wir in unserem Hotel ankommen. So ist heute nix mit Pool, dafür gibt es eine Zigarre auf der Terasse bevor es zum Abendessen geht.
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Unser erstes Ziel heute heisst Ingerm, ein kleines Dorf auf einer Passhöhe (1.900m) wo sich zwei Hauptverkehrswege kreuzen. Die Passstrasse ist schmal und kaum befahren, biete dafür aber wunderbare Ausblicke und klasse Kurven. Nur ab und an mal müssen wir den Flow bremsen, wenn doch mal ein Truck vor uns ist oder uns entgegenkommt. Oder aber wenn einige Beduinen gerade Ihre Kamelherde über die Strasse treiben. Dann weiss man wieder, man ist in Afrika.
Ingerm ist ein wirklich verschlafenes Nest. Wir sind sicherlich die ersten Touristen, die diese Woche durch das Dorf kommen. Es gibt nur ein Restaurant, aber,das ist flott geführt und Patrick natürlich auch schon bekannt. In Ingerm ist heute auch Markt über den wir vor dem Lunch noch kurz schlendern. Zum Essen heute mal wieder Tanjin, diesmal bekommt aber jeder seinen eigenen kleinen Schmortopf.
Von der Passhöhe geht es jetzt schwungvoll hinunter Richtung Tafraoute. Dort angekommen, machen wir noch einen Abstecher zu den 'Blauen Felsen': Steinformtionen und Felsen, die ein Künstler (Belgier?) über die Jahre angemalt hat. Meist in blautönen, es gibt aberzw auch einige in rosa und gestreift.
Inzwischen ist es auch merklich abgekühlt. Nur noch 16-17 Grad hat es, trotz Sonnenschein, als wir in unserem Hotel ankommen. So ist heute nix mit Pool, dafür gibt es eine Zigarre auf der Terasse bevor es zum Abendessen geht.
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Position:Tiznit,Marokko
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